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Martinsbau   >  Allgemeines  >  Leitbild der Caritas Pforzheim

Wir über uns
Einführung
Das Leitbild der CARITAS PFORZHEIM formuliert unsere Aufgaben und Ziele, unsere Herausforderungen und Aussichten. Die Anregung dazu geht auf die Empfehlung des Deutschen Caritasverbandes zurück, Leitbilder für die örtlichen Caritasverbände zu entwickeln.

Unser Leitbild dient allen Diensten und Einrichtungen der CARITAS PFORZHEIM als Orientierung und Richtschnur. Es bietet ihnen den Rahmen zur Entwicklung oder Fortschreibung eigener Leitbilder.

Dieses Leitbild richtet sich an alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CARITAS PFORZHEIM. Es wurde in Abstimmung mit dem ehrenamtlichen Vorstand von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Mitarbeitervertretung, den Leitungen der einzelnen Dienste und Einrichtungen und der Geschäftsführung erstellt.

Wir wissen, dass die folgenden Aussagen einer ständigen Überprüfung bedürfen.

Mit unserem Leitbild wollen wir die verbandliche CARITASARBEIT in der Stadt Pforzheim und im Enzkreis darstellen.
Wer sind wir?
Unsere Grundlagen

1. Der Caritasverband e.V. Pforzheim wurde am 01. April 1921 gegründet. Aufgrund der politischen Verhältnisse ging aus ihm im Jahr 1935 der Verein Caritasheim Pforzheim e.V. hervor.

Der Caritasverband e. V. Pforzheim ist die vom Erzbischof der Erzdiözese Freiburg anerkannte institutionelle Zusammenfassung und Vertretung der Katholischen Caritas im Dekanat Pforzheim und unterliegt der bischöflichen Aufsicht.

Er ist ein Verband der freien Wohlfahrtspflege und Gliederung des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg e.V. und des Deutschen Caritasverbandes e.V.

Heute, im Januar 2001, sind mehr als 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beratenden und ambulanten Diensten, teil- und vollstationären Einrichtungen der CARITAS in Pforzheim beschäftigt.

2. Christliche Haltungen und Wertvorstellungen sind die Grundlagen unseres Handelns. Deshalb achten und anerkennen wir jeden Menschen als einzigartig. Wir setzen uns für die Menschen unabhängig von Herkunft und Religion ein.

3. Qualifizierte Arbeit ist die bestmögliche Hilfe. Um diese dauerhaft zu sichern, reflektieren wir die Inhalte und Abläufe unserer Arbeit kritisch und entwickeln diese weiter.

4. Für unsere Aufgaben und Ziele wirken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Berufsgruppen zusammen. Wir kooperieren mit anderen Diensten und Stellen.

5. Unsere Unabhängigkeit ist eine Stärke unserer Arbeit.

Was tun wir?
Unsere Aufgaben und Ziele

1. Wir nehmen uns um Menschen an, die für die Bewältigung ihres Lebens Hilfe brauchen. Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

Hilfen für
Menschen mit psychischer Erkrankung
Menschen mit Behinderungen
alte und pflegebedürftige Menschen
Kinder, Jugendliche und Heranwachsende in besonderen Lebenssituationen
für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger
Wir geben diesen Menschen Ermutigung, Beratung, Unterstützung und Begleitung. Unser Ziel ist es, ihre Selbständigkeit und Eingliederung in unsere Gesellschaft zu wahren, zu fördern und zu stärken. Was der einzelne an Unterstützung für seine Lebensgestaltung benötigt, ist für uns Aufgabe und Verpflichtung.

2. Wir behalten die gesellschafts- und sozialpolitischen Entwicklungen aufmerksam im Blick.

Wir informieren die Öffentlichkeit, verdeutlichen soziale Ungerechtigkeiten und nehmen unsere Möglichkeiten wahr, Missständen entgegenzuwirken.

Aus unserem Selbstverständnis heraus ergreifen wir Partei für die Schwächeren in unserer Gesellschaft.

Mit unseren Diensten und in unseren Einrichtungen verbessern wir gemeinsam mit den Betroffenen deren Lebensbedingungen.

3. Wir vertreten die kirchliche Sozialarbeit gegenüber den Behörden und vermitteln innerkirchlich zwischen den vielfältigen sozialen Aufgaben in den einzelnen Pfarrgemeinden und kirchlichen Vereinen.
Was brauchen / wollen wir?
Erfordernisse und Aussichten


1. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergänzen sich in unserer Arbeit zum Wohle des einzelnen und unserer Gesellschaft.

2. Für unsere Ziele benötigen wir die Eigenverantwortlichkeit jedes einzelnen und seine Bereitschaft, sich mit den Aufgaben der Caritas zu identifizieren.

3. Die Arbeit mit Menschen erfordert ein hohes Maß an menschlicher Qualität, fachlicher und sozialer Kompetenz.

Wir erwarten und fördern die regelmäßige Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

4. Qualifizierte Leistungen rechtfertigen entsprechende Vergütungen. Dies zeigt sich darin, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tarifgerecht bezahlen.

5. Der einzelne Mensch ist der Maßstab unseres Handelns. Wir begleiten ihn partnerschaftlich. Deshalb ist unsere Arbeit für ihn viel umfassender, als es der Begriff „Kundenbeziehung“ ausdrückt.